Selbstverteidigung und Gefahrenabwehr bei gefährlichen Situationen

Spezialeinsatztruppen, Bodyguards, Türsteher, Polizisten und sonstiges Personal zur Aufrechterhaltung von Ordnung und Sicherheit in den unterschiedlichsten Bereichen des täglichen Daseins leben gefährlich und müssen sich zur Selbstverteidigung und Gefahrenabwehr mit dem Training der unterschiedlichsten Kampfsportarten beschäftigen. Mittlerweile ist unter den Normalbürgern angesagt, sich ebenfalls mit Kampfsportarten auseinanderzusetzen, um sich im Ernstfall bei gefährlichen Situationen zur Wehr setzen zu können.

Bedrohungen, grobes Verhalten sowie verbale Aggression mit massiven körperlichen Übergriffen gegen unbescholtene, friedliche Bürger haben in vielen Bereichen des privaten und beruflichen Lebens zugenommen. In letzter Zeit häufen sich die Schlagzeilen in den Printmedien und Berichte in Funk und Fernsehen, die davon berichten, dass Passanten in gefährlichen Situationen durch Gewalttäter zu Schaden gekommen sind. Es hat auch schon Todesfälle gegeben, die durch gewaltbereite Schläger verursacht wurden.

Für die meisten Menschen sind gewalttätige Situationen ein seltenes Ereignis. Im Fall einer Bedrohung durch körperliche Gewalt fehlt den meisten Menschen die Handlungsroutine, um sich in gefährlichen Situationen gegen Aggressoren zu verteidigen.

Grobes Verhalten und Aggressionen mit körperlicher Gewalt ist mittlerweile zu einem gesellschaftlichen Problem geworden und hat in beunruhigender Weise in vielen Bereichen des täglichen Lebens stark zugenommen.

Viele Bürger reagieren auf diese Zustände und wenden sich an Vereine, um Kenntnisse einer Sportart zur Selbstverteidigung zu erlernen, oder kaufen sich mehrere Dosen Pfefferspray. Um etwas gegen die Unsicherheit zu tun und gegen das Gefühl der Ohnmacht gegen massive körperliche Gewalt anzugehen, ist das regelmäßige Krav Maga Training der richtige Weg. Die Kampfsportart Krav Maga, das offizielle Selbstverteidigungs- und Nahkampfsystem der israelischen Armee (IDF= Israeli Defence Force), wurde in den 40er Jahren von Imi Lichtenfels gegründet und ständig in Anlehnung an andere Kampfsportarten weiter entwickelt.

Krav Maga ist eine weltweit bekannte Kampfsportart

Die tägliche Gewalt darf nicht unterschätzt werden. Die Medien und das öffentliche Bewusstsein sind sensibilisiert, wenn über spektakuläre Fälle von gefährlichen Situationen mit verbalen und körperlichen Übergriffen berichtet wird, doch die alltägliche Gewalt findet weder durch die Politik noch durch die lokalen Behörden ausreichende Beachtung.

Bei den betroffenen Bürgern kann das Gefühl der Unsicherheit bei gefährlichen Situationen ernste Gesundheitsprobleme hervorrufen, die bis zu langwierigen psychischen Erkrankung führen können. Bürger, die sich z.B. in Brennpunktbereichen des öffentlichen Lebens bewegen müssen, sind quasi gezwungen in Eigeninitiative etwas zur Selbstverteidigung und Gefahrenabwehr zu unternehmen. Krav Maga (hebräisch für Kontaktkampf) ist eine Form der Selbstverteidigung, die als probates Mittel gegen alle Arten von gefährlichen Situationen durch Bedrohung mit oder ohne Waffen anzuwenden ist. Durch das harte Training der Kampfsportart Krav Maga erlangen die Sportler wichtige Fähigkeiten zum Thema Selbstschutz, Kampffertigkeiten und Selbstverteidigung.

Krav Maga ist mit seinen Schulen und Instruktoren zur Erlernung der Selbstverteidigung und Gefahrenabwehr in mehr als 40 Ländern der Erde vertreten. Die Kampfsportart Krav Maga ist als ideales Fitnesstraining sowohl für Erwachsene als auch für Kinder und Jugendliche geeignet. 1996 wurde die IKMF (International Krav Maga Federation) gegründet. Diese global vertretene Organisation soll die Kampfsportart weltweit propagieren, um Menschen die Möglichkeit und Flexibilität dieser taktischen Selbstverteidigung und Gefahrenabwehr bei gefährlichen Situationen aufzuzeigen.

Deeskalierung bei gefährlichen Situationen

Mit Konflikt- und Bedrohungssituationen muss mittlerweile jeder Bürger, egal ob im zivilen oder beruflichen Umfeld, rechnen. Zur Selbstverteidigung und Gefahrenabwehr bei gefährlichen Situationen ist die Kenntnis einer Kampfsportart wie Krav Maga und die dadurch gewonnene Fitness und die Erlangung von Selbstvertrauen von Vorteil. Mit wirksamen Angriffs- und Abwehrtechniken erlernen die Akteure effektive Methoden, die Angreifer so schnell wie möglich außer Gefecht zu setzen.

Menschen, die schon mehrfach in gefährliche Situationen geraten sind oder täglich damit rechnen müssen, körperlichen oder verbalen Attacken ausgesetzt zu sein, sollten zur Gefahrenabwehr und Selbstverteidigung auch Strategien erlernen, die zur Deeskalierung der Situation sinnvoll sind. Gewaltfreies Verhalten ist das beste Handlungskonzept zur Vermeidung von gefährlichen Situationen. Kommt es zu einer bedrohlichen Situation bekommt der Mensch einen Adrenalinschub, der Blutzuckerspiegel steigt und die Hände werden feucht. Die natürlichen Reflexe wie Schreckstarre, Flucht oder Angriff sind in gefährlichen Situationen je nach Charakter des Menschen unterschiedlich ausgeprägt. Jeder sollte sich bewusst sein, welcher Reflex im Fall einer gefährlichen Situation bei ihm dominiert, um ihn zu kontrollieren.

Auch durch vorausschauendes Verhalten können gefährliche Situationen, die zu Aggression und Gewalt führen können, rechtzeitig erkannt werden. Die Selbstverteidigung oder Gefahrenabwehr durch die Kampfsportart Krav Maga und damit die Gefahr den Angreifer zu verletzen kann somit vermieden werden.

Gerät man in gefährliche Situationen, die eine Selbstverteidigung oder Gefahrenabwehr erfordern, kann auch die Chance zur Flucht genutzt werden, um sich möglichst schnell aus dem Sichtfeld des Aggressors zu entfernen.

Foto @ Ian T. McFarland

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