Atmen wie die Weltmeister – Werde ein Über-Mensch Teil 2

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In dem Artikel findest Du:

  1. Allgemeines zur Nasenatmung
  2. Übungen

Die Nasenatmung

Nase_und_Nasenhöhle

Wusstest du, dass die Nase ein ähnlich großes Volumen wie die Mundhöhle besitzt?
Warum also ist es von Vorteil durch die Nase zu Atmen?

  1. Beim Einatmen durchströmt die Luft feine Härchen, welche als mechanische Filter vor Schmutz schützen.
  2. Die Nase wärmt die Luft vor.
  3. Über die Schleimhäute wird die Luft angefeuchtet, pro Tag ca. 1L Flüssigkeit.
  4. Immunabwehr. Schon in der Nase wird verhindert, dass Bakterien in den Organismus kommen.
  5. Über die Nase wird das Gehirn besser mit Sauerstoff versorgt und man wird so de facto Intelligenter. Eine Studie mit Schulkindern hat gezeigt, wenn eine behinderte Nasenatmung korrigiert wird, nimmt der Intelligenz-Quotient signifikant zu.

Übung

Setze dich auf einen Stuhl, schließe deine Augen und entspanne dich. Atme durch die Nase und konzentriere dich dabei auf die Spitze der Nase. Fühle, wie die kühle Luft durch die Nase eintritt und erwärmt wieder ausgeatmet wird.
Wenn du das spüren kannst, kannst du einen Schritt weitergehen und dir vorstellen, du atmest zu dem Punkt zwischen deinen Augenbrauen.

 

Wissenswertes
Es wurde festgestellt, dass bei der Atmung durch die Nase 10 bis 20% mehr Sauerstoff in das Blut aufgenommen wird.

In den Nasennebenhöhlen wird Stickoxyd (NO) gebildet, dieses NO erweitert die Gefäße und führt bei Kontakt mit den Alveolen (Lungenbläschen) zu einer erhöhten Aufnahme von Sauerstoff, da mehr Blut die Gefäße durchströmen kann.

 

Boxbreathing – Wechselatmung

Bei dieser Atemtechnik hält man sich an eine bestimmte Zeitabfolge, für Ein- und Ausatmung. Zum Beispiel 1:4:2. Du atmest 4 Sekunden ein. Hältst den Atem für 16 Sekunden an und atmest 8 Sekunden aus.

Was bringt dir diese Atmung?

  • Löst Blockaden und Spannungen.
  • Es zentriert dich und holt dich zurück in den Moment.
  • Du wirst entspannter.

Übung

Mache es dir wieder bequem, am besten auf einem Stuhl, setze dich aufrecht hin, lockere deine Schultern und entspanne sie, nimm die Schultern nach hinten, unten, damit sich die Lungen frei entfalten und das Herz gut arbeiten können.

Zähle beim einatmen in Gedanken mit. Halte den Atem 4mal solange an. Und nun atme 2mal solange aus, wie du eingeatmet hast. Bei den ersten versuchen, wirst du es eventuell nicht schaffen, dass du die Zeiten einhältst. Wenn du beim Ausatmen nicht genau hinkommst, brauchst du nicht den letzten Rest Luft herauspressen, du wirst bei den folgenden Wiederholungen herausfinden, wie viel du einatmen musst, dass es sich ausgeht.
Wenn du zum Beispiel 5 Sekunden lang eingeatmet hast, halte die Luft für 20 Sekunden an und atme anschließend für 10 Sekunden aus.

Wissenswertes

Durch die längere Phase bei der Ausatmung weis der Körper, dass er sich entspannen kann. Unter Stress und Anspannung atmet man nämlich ohne Pausen.

Um den besten Erfolg zu erreichen, mache die Übung mindestens 3mal hintereinander, 2mal am Tag. Nach den 3 Wiederholungen, wirst du dich Energie geladener und entspannter fühlen. Eventuell auch ein bisschen Kribbeln in den Gliedmaßen oder Gesicht spüren, was durch die erhöhte Sauerstoffsättigung kommt.

Die Übungen sind im großen und ganzen Recht einfach durchzuführen, können aber einen großen Unterschied in eurem Alltag machen, auch wenn ihr keine Yogis werden wollt.

Ich wünsche euch viel Spaß und Erfolg beim umsetzen, hinterlasst mir einfach einen Kommentar wie es euch dabei ergeht.

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